Di
14
Sep
2010
Countdown für Internet Explorer
Mit der Einführung des neuen Internet Explorers Version 9, der ab Mittwoch den Usern in der Beta-Version zur Verfügung steht, wird auch HTML 5 eine größere Verbreitung finden. Die Unterstützung für HTML 5 ist bei Multimedia-Anwendungen in Websites besonders wichtig. Leider läuft der neue Borwser nur in Rechnern mit Vista und WIndows 7. Wer auf seinem Rechner noch Windows XP hat, muss sich mit dem Internet Explorer 8 oder älter begnügen.
Mi
04
Aug
2010
Loveparade-Tragödie und die Folgen
In Zukunft verhindert Software Massenpanik
Laut Bericht von bild.de arbeiten deutsche Forscher an einem Computersystem, das in Zukunft in der Lage ist, Massenbewegungen bei Großveranstaltungen wie die Love Parade in Duisburg zu koordinieren, um „Engpässe frühzeitig zu erkennen” und somit „die Entstehung einer Massenpanik zu verhindern”.
Lesen Sie hier den kompletten Bericht
Vor fünfeinhalb Jahren ereignete die schlimmste Tsunami-Katastrophe in Asien mit verheerenden Folgen für viele Länder. Ein Jahr danach entwickelte ein Forscherteam unter deutscher Leitung das German Indonesian Tsunami Early Warning System (GITEWS), ein länderübergreifendes Frühwarnsystem, das vor der Gefahr einer Tsunami rechtzeitig warnt. Das System ist vor der indonesischen Küste im Sunda-Bogen installiert. Dort löste ein Seebeben jene Naturkatastrophe am zweiten Weihnachtsfeierteg im Jahr 2004 aus.
Mehr zum Thema Seebeben und Tsunami hier
Diese beiden Beispiele zeigen auf, wie (Natur-)Katastrophen und das Bestreben sie in Zukunft zu verhindern, die technische Entwicklung beschleunigen kann.
Di
03
Aug
2010
Mozilla Firefox verliert gegenüber dem Internet Explorer an Boden
Wie es scheint, findet Microsoft Interner Explorer langsam, aber sicher, zu alter Stärke zurück. Bereits seit Monaten ist ein stetiger Trend zu beobachten – und zwar aufwärts, so das
US-IT-Unternehmen Net Applications in einem Artikel im Spiegel online.
Die enorme Verbreitung von IE 8 hängt sicherlich auch mit dem großen Erfolg von Windows 7 (im ersten Halbjahr 2010 allein ein monatlicher Absatz-Durchschnitt von 17,5 Mio. Exemplaren) zusammen.
Somit erhält mit jedem verkauften Windows 7-Betriebssystem der Kunde auch den vorinstallierten Internet Explorer 8.
Da IE 8 im Gegensatz zu dem virenanfälligen IE 6 und dem IE 7 als „der beste Browser der Welt” laut eigener Einschätzung von Microsoft ist, könnte es gut möglich sein, dass sehr viele IE-Benutzer
sich auf die neue Version umsatteln.
Sa
24
Jul
2010
SEO: Wie weit kann man gehen?
Im Bestreben, unter den Top Ten bei Google zu landen, scheuen sich manche Marketing-Leute vor nichts zurück. Einige verlieren dabei sogar jede Hemmung und gehen buchtsäblich über Leichen. Das
zeigen heute zwei Beispiele.
Am heutigen Tag ereignete sich die Katastrophe in Duisburg beim Love Parade, bei der bis zu 19 Menschen ums Leben kamen. Als ich die Nachricht hörte, schaltete ich sofort meinen Rechner ein und
wollte mich die letzten Infos holen. Bei Google gab ich die Suchbegriffe "Love Parade Tote" ein.
Unter den Top-Ten-Ergebnissen befanden sich zwei Videos, die auf Youtube hochgeladen wurden und in ihren Titeln als Zusatz die o.g. Keywords mitführten. Welchen Beitrag zuerst lesen, Video oder
Text? Das ist gar keine Frage. Sicherlich klickte ich zuerst die Videos an, und musste feststellen, dass es sich bei diesen Treffern gar nicht um Nachrichtenbeiträge zum aktuellen Geschehen
handeln, sondern um reine Promo-Aktionen einer Eventagentur und eines Plattenlabels.
Was haben sich diese Leute dabei gedacht? Eine Top-Ten-Platzierung innerhalb von Stunden erlangen mit einem Suchbegriff, von dem sie wissen, dass es zur Stunde von Millionen Usern bei den
Suchmaschinen eingetippt werden? Scheint eine coole Sache zu sein, dachten sich wahrscheinlich diese Marketing-Typen aus; wohlwissend, dass Google Videobeiträge auf Youtube ganz nach oben
platzieren. Wie auch immer ihre Intention aussieht, die Reaktion ihrer User haben die Verantwortlichen (sofern man hier von Verantwortung sprechen kann) unterschätzt. Es hagelte nicht nur Kritik,
es gab wütende Proteste, die diese Videomacher letzten Endes dazu bewogen, ihre Video-Beiträge zu entfernen.
Fr
09
Apr
2010
Wie Google und Yahoo! Links unterschiedlich bewertet
Neulich fragte mich ein Kunde, warum er bezüglich seiner Linkanzahl unterschiedliche Resultate bei Google und Yahoo! erziele. Er habe ja sichergestellt, nur von Websites
Backlinks zu erhalten, die die Verlinkung nicht mit rel=“nofollow“ zunichte machen. Ja, das könne er genau mit dem Siteexplorer von Yahoo! nachverfolgen. Ja, vielleicht
haben Sie sich auch schon mal diese Frage gestellt. Fall Sie nicht wissen, der Siteexplorer von Yahoo! ist ein Tool, mit dem Sie herausfinden können, welche Seiten zu Ihrer Website
verlinken. Zum Yahoo!-Siteexplorer geht es hier. In der Tat übersteigt die Anzahl der Links, die das Siteexplorer-Tool listet,
die von Google um ein Vielfaches.
Woran liegt es?
Es liegt an der unterschiedlichen Art, wie die beiden größten Suchmaschinen einen Link bewerten. Während Yahoo! alle gesetzten Links auflistet, unterzieht Google diese seinem Linkfilter. Dessen
Algortihmen sorgen dafür, dass nur jene Links als solche anerkannt werden, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
• der Link befindet sich im Bezug zur verlinkten Site in einem themenrelevanten Umfeld (Beispiel: eine Website über Rezepte verlinkt zur Website einer Kochschule)
• der Link ist in einem Artikel eingebettet (sog. Citation Link) und nicht auf einer Linkseite, wo Hunderte anderer Links gelistet sind
Dies sind die Links, welche als natürliche Links (engl. organic links) von Google erkannt werden. Längst passé sind die Tage, als die bloße Anzahl von Links als Garant für eine bessere
Platzierung galt. Google möchte seinen Usern möglichst die relevantesten Suchergebnisse liefern. Deshalb prüft der Googlebot ziemlich genau, in welchem Umfeld ein Link untergebracht ist. Ein Link
in einer Seite mit viel (themenverwandten) Content wird besser bewertet als einer, der sich als einer von Hunderten/Tausenden von Links, z.B. in einem Verzeichnis, befindet – möglicherweise gar
in der Umgebung von nicht themenverwandten Websites.
Unter dieser Prämisse verwundert es nicht, dass die Linkanzahl, welche Google zurückliefert, wesentlich niedriger ist als die von Yahoo! Um zum Kunden zurückzukommen. Es stellte sich heraus, dass
der Großteil seiner Backlinks jene Voraussetzungen wie oben beschrieben, nicht erfüllen.
Zum Schluss noch ein Tipp. Die Anzahl der Links Ihrer Website können Sie bei Google herausfinden, indem Sie in die Google-Suchmaske ‚link:name-des-url.de‘ eintippen.
Mo
05
Apr
2010
Linkpopularität gleich besserem Ranking?
Was ist unter Linkpopularität zu verstehen? Vereinfacht gesagt, lässt sich Linkpopularität im Sinne von Google als die Summe aller Backlinks, die zu einer Website verweisen,
definieren. Dabei sind nicht nur die Links, die zur Homepage führen, gemeint, sondern alle übrigen, die zu den weiteren Seiten auch in den unteren Navigationsebenen, verweisen. Eine sehr hohe
Anzahl an Links bedeutet nicht automatisch eine hohe Platzierung bei Google. Denn die bloße Zahl sagt nichts über die Qualität der Links aus. Dass eine hohe Zahl an Links gleichbedeutend ist mit
einer guten Platzierung, ist eines der größten Mißverständisse im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung. Vergleichbar in etwa mit dem Glauben, eine hohe Page Rank garantiere eine hohe
Platzierung. Die Qualität eines Links hängt von der Autorität und dem Vertrauen, die die verlinkende Site in den Augen von Google besitzt. Darüber hinaus spielt ihre Themenrelevanz eine große
Rolle.
Was bedeutet Vertrauen? Was ist mit Autorität gemeint? Beide Eigenschaften stehen eng zueinander. In der Regel entsteht Vertrauen dadurch, dass eine Website,
nennen wir sie Website A z.B. auf Website B verweist. Das kann aus mehreren Gründen passieren, sei es, dass Website A Inhalte in Website B findet, die sie als wertvoll einstuft. Sei es, dass ein
Teil der Site-Inhalt von Website B in der verlinkenden Website A zitiert wird. Google wertet es so, als ob Website B die Stimme von Website A bekommt – im wahren Leben verhält es sich nicht
anders. Je mehr Websites aus dem gleichen Themenbereich auf Website B verlinken, je öfter Website B’s Inhalte in den themenverwandten Sites zitiert werden, desto höher steigt in Googles Augen das
Vertrauenskonto von Website B – und indirekt deren eigene Autorität in dem besagten Bereich. Weil Website B als Autorität gilt, sind somit Links, die von dort ausgehen, besonders wertvoll.
Die folgende Grafik verdeutlicht dieses Szenario: